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Neues EDV-Konzept der Gemeinde: Mehr Zeit für Bürger statt für Technik

Bild von rechts:
Peter Baptist, Fa. M-net
Sebastian Bernhard, 1.Bürgermeister
Dana Morassi, Sachbearbeiterin IuK, Gemeinde Adelsried
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Peter Baptist, Fa. M-net
Sebastian Bernhard, 1.Bürgermeister
Dana Morassi, Sachbearbeiterin IuK, Gemeinde Adelsried

Die Gemeinde Adelsried macht sich durch zahlreiche infrastrukturelle und technische Neuerungen zukunftssicher und ist nun auf dem neuesten Stand der Technik; Dank genutzter Förderprogramme - zudem bei überschaubaren Kosten.

Der Gemeinderat hat sich im Rahmen des Haushaltes 2022 für unterschiedliche Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz wie der gemeindlichen Dienstleistungen und der Infrastruktur entschieden. Dabei war es etwa erforderlich, die alte Netzwerkverkabelung auf den neuesten technischen Stand zu bringen. Die Daten im eigenen LAN (Rathaus) liefen teilweise nur mit 10 bzw. 100 Mbit/S, üblich sind mittlerweile 1024 Mbit/S.
Die Umbauarbeiten wurden auch genutzt, um einen zentralen Raum für die Verkabelung mit einem Verteilerschrank im Keller zu schaffen. Insgesamt wurden 3,5 Kilometer an Netzwerkkabel verbaut.

Zudem war es nötig, zahlreiche EDV-Geräte zu erneuern. Der Server der Gemeinde war seit rund acht Jahren im Einsatz, weshalb ein Ersatz aufgrund der technischen Standards wie der IT-Sicherheit zwingend notwendig wurde. Üblicherweise ist nämlich ein Ersatz nach rund vier Jahren empfohlen. Nachdem mehrere Angebote über die Geräteausstattung eingeholt wurden, kamen Rat und Verwaltung zum Entschluss, die Gemeinde-EDV grundsätzlich neu zu denken. So werden künftig keine Geräte mehr gekauft, sondern gemietet, wodurch regelmäßige Wartung sowie IT-Sicherheit garantiert werden. Zudem sind keine andauernden Ersatzbeschaffungen für die immer schneller veraltenden EDV-Geräte nötig. So wurde der Hauptrechner (Server) der Gemeinde nicht ersetzt. Sämtliche Daten werden nicht mehr im Rathaus gespeichert, sondern im Rechenzentrum der Anstalt für kommunale Datenverarbeitung (AKDB) vorgehalten. Dies hat zur Folge, dass die Sicherheit dieser kritischen Infrastruktur (Verlust durch Wasser, Brand, Diebstahl, Cyberkriminalität) deutlich erhöht wird. Die AKDB als Kommunalunternehmen beschäftigt wiederum zahlreiche IT-Spezialisten für die Betreuung von über 4700 Kommunen deutschlandweit und lagert die Daten auf bayerischen Servern. Ein weiterer positiver Aspekt der Auslagerung neben der Datensicherheit sind die Kosten. Die Miete der Endgeräte ist gerechnet jeweils auf vier Jahre preisgünstiger als der Kauf und der Unterhalt der Geräte.

M-net betreibt die neue Telefonanlage der Gemeinde Adelsried in ihrem Rechenzentrum

Außerdem wurden sämtliche vorher benötigte Telefon- bzw. Internetanschlüsse gekündigt. Der neue Internetanschluss mit 1 Gbit/S wird nun ausschließlich über die neue Glasfaserleitung bereitgestellt. So konnte im Zuge dieser Umstellung auch die veraltete Telefonanlage abgeschaltet und durch eine virtuelle Telefonanlage (Cloud Com der Firma M-net) ersetzt werden. Trotz der Erneuerung spart sich die Gemeinde bei Telefonie und Internet über 100 €/ monatlich.

Bürgermeister Sebastian Bernhard und die Mitarbeiter der Verwaltung freuen sich über die neue EDV-Ausstattung und bedanken sich beim Gemeinderat, der der Investition für die Zukunft zugestimmt hat.

Über die Herstellung der Glasfaserleitung für Schule und Rathaus im Rahmen des neuen IT-Konzeptes wird gesondert informiert.

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