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Versorgungsausgleich
Beschreibung

Wird eine Ehe seit dem 01.07.1977 geschieden, aufgehoben oder für nichtig erklärt, werden die von den Ehegatten in der Ehezeit erworbenen Anwartschaften oder Aussichten auf eine Versorgung (wegen Alters oder wegen einer Minderung der Erwerbsfähigkeit) jeweils zu gleichen Teilen zwischen den Eheleuten aufgeteilt. Gleiches gilt für laufend bezogene Leistungsansprüche (z.B. Renten, Pensionen).

Der Versorgungsausgleich erfolgt durch eine Entscheidung des Familiengerichts unabhängig von der Art der Versorgungsanwartschaften. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die rechtskräftige Entscheidung über den Versorgungsausgleich durch das Familiengericht abgeändert werden.

Anwartschaften oder Aussichten auf Versorgung können u.a. sein:
Anwartschaften in der gesetzlichen Rentenversicherung; Anwartschaften in der Alterssicherung der Landwirte; Ansprüche auf Versorgung nach beamtenrechtlichen Vorschriften oder Grundsätzen sowie unverfallbare Anwartschaften aus betrieblicher Altersversorgung; Versorgungsanwartschaften aus berufsständischer Versorgung (z. B Ärzte-, Apotheker-, Architekten-, Rechtsanwaltsversorgung) und aus bestimmten privaten Lebensversicherungen (z.B. Lebensversicherung auf Rentenbasis).

§ 1587 Bürgerliches Gesetzbuch; Versorgungsausgleichsgesetz; §§ 8, 52, 76 Sozialgesetzbuch VI

Gesetzliche Rentenversicherungsträger, Familiengerichte bei den Amtsgerichten

www.deutsche-rentenversicherung.de

www.svlfg.de

Zuständiges Amt
Amtsgericht Augsburg
Hausanschrift
Am Alten Einlaß 1
86150 Augsburg
Postanschrift
86142 Augsburg
Fon:
+49 821 3105-0
Fax:
+49 821 3105-1200
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